TIERSCHUTZ
Am 17.07.2007 gaben wir die nachstehende Pressemitteilung heraus:
Hilfe ich verblöde!
Also eins will ich Euch sagen, es ist ja wunderbar, bei diesem Dreckwetter in einer warmen Bude zu wohnen. Nur da wo ich herkomme, kannte ich nicht solche Annehmlichkeiten. Weit über ein Jahrzehnt musste ich an einer Kette gebunden die Villa meiner Herrschaften bewachen. Mein Schlaflager bestand aus einer Hundehütte, die wiederum in einer größeren Hütte stand. Hier lebte ich Tag und Nacht bei Hitze und Kälte. Futter bekam ich sehr unregelmäßig, meine medizinische Versorgung ließ zu Wünschen übrig und auf Hygiene musste ich ganz verzichten. So war es auch erklärlich, dass ich in diesem Zustand Tierfreunden und Tierschützern auffiel. Und so kam der Tag, dass auf Drängen dieser Tierfreunde und Tierschützer mein Herrschen mich abgab. Seit diesem Tag lebe ich nun in einem Haus mit Menschen, Katzen und Hunden zusammen.
Da ich ja von Hygiene nichts gelernt hatte, bin ich alter Knabe (ca. 16 Jahre) noch nicht stubenrein. Darum darf ich auch ein Einzelzimmer bewohnen, jedoch mit wenig Kontakt zu meinen Mitbewohnern. Selbstgespräche sind auch nicht dazu geeignet, die Zeit tot zu schlagen, aber mittlerweile verblöde ich langsam trotz 4 regelmäßiger Spaziergänge am Tag. Meine Betreuer geben sich wirklich viel Mühe mit mir – trotzdem holt mich hier raus – am besten auf ein Gehöft, wo ich eine Aufgabe bekomme und mit anderen Tieren zusammen bin.
Es grüßt Euch Eurer Pauli.


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