3.000 Kastrationen durch die Guxhagener Katzenhilfe!

Der Kampf gegen das Katzenelend geht weiter!

Seit Vereinsgründung am 01.10.2001 hat die Guxhagener Katzenhilfe in den letzten Tagen die 3.000 ste. Kastration durchführen lassen.

Regina Korthaus mit 3.000 Katze

Die Guxhagener Katzenhilfe kastriert in verschiedenen Programmen Haus-, Strassen-, Streuner- und Bauernhofkatzen.
Die Guxhagener Katzenhilfe e. V. setzt auf drei Schwerpunkte bei der Kastration von Katzen und Katers.
• ganzjährige Kastration von Katzen und Kater durch die Guxhagener Katzenhilfe,
• jährliche Kastrationsaktion im Spätherbst eines jeden Jahres zum Tierschutzrabatt im Altkreis Melsungen,
• Aktion Kitty – die Kastrations-Aktion, die von aktion tier -  unterstützt wird.
 
Im Rahmen des Projekt Kitty werden frei- und wildlebende Katzen und Kater kastriert. Auf Grund der gewonnenen Erfahrung tritt der Verein auch für das Paderborner Modell ein. So auch die vereinslose Tierschützerin Tanja Walter. Sie führt zurzeit in ihrer Heimatgemeinde Malsfeld Kastrationen im Auftrag der Guxhagener Katzenhilfe durch. Dabei handelt es sich um Strassen- und Streunerkatzen, die ihre festen Standorte haben und von Tierfreunden gefüttert werden.
Die 3.000 ste. Katze stammt aus Malsfeld und wurde von Tanja Walter zur Vereinstierärztin Regina Korthaus gebracht, damit die notwendige Kastration durchgeführt werden konnte. Neben der Kastration werden die Katzen grundsätzlich gechipt, entwurmt und tätowiert, und falls erforderlich, noch entfloht.
Auch wenn Kommunalpolitiker meinen, dass der Tierschutz eine wichtige Errungenschaft sei und dass die Tierheime gute Arbeit leisten, so ist diese Erkenntnis löblich, dass die Tierschutzarbeit überhaupt Anerkennung findet. Doch dürfen die Tatsachen nicht verdreht und auf den Kopf gestellt werden, denn wenn es um die Kastration von Straßen-, Streuner, aber auch Bauernhofkatzen geht, da ist die Guxhagener Katzenhilfe für den Bürger des Schwalm Eder Kreises immer die erste Adresse.
Auch wenn der Verein in den vergangenen Jahren massenhaft Katzen in unserer Region kastriert hat, so leben noch unzählige Streuner von ihnen auf den Strassen, in stillgelegten Fabrikhallen, verlassenen oder verfallenen Häusern, Gartenlauben, an Kliniken, auf Friedhöfen oder auf Kasernengeländen. Nach einer Erhebung von „aktion tier“ – eine der größten Tierschutzorganisationen in Deutschland – leben im Schwalm-Eder-Kreis zwischen 1.750 und 2.800 verwilderte Hauskatzen.
Zum Zwecke der Gefahrenabwehr müssen weitergehende ordnungsrechtliche Maßnahmen getroffen werden. Die Empfehlung des Städte- und Gemeindebundes, die Tiere nicht mehr zu Füttern, ist rechtlich nicht haltbar.
Vielerorts werden, bedingt durch ordnungsbehördliches Fehlverhalten, Brennpunkte hergestellt, die nicht mehr duldbar sind. Es ist nicht mehr hinzunehmen, dass die Persönlichkeitsrechte der ordentlichen Tierhalter durch das gesamtgesellschaftliche Versagen erheblich verletzt werden. Wir brauchen Schutz für Mensch und Tier! Darum benötigen wir die Katzenschutzverordnung. Die Umsetzung des Paderborner Modells, was vehement die Guxhagener Katzenhilfe und auch die vereinslose Tanja Walter fordert, sollte auch in unserer Region – dem Schwalm Eder Kreis – umgesetzt werden.
Wer mehr über die Kastration von Strassen-, Streuner und Bauernhofkatzen wissen will, wendet sich an die Guxhagener Katzenhilfe, Auf dem Loh 11, 34302 Guxhagen unter Tel.-Nr. 05665-2994.
Mit oder ohne Paderborner Modell, ein Katzenhalter sollte immer daran denken, dass er bei der Kastration seiner Katze oder seines Katers diese immer mit einem Chip ausstattet oder zusätzlich tätowieren läßt. Beim Verschwinden besteht bis zu 80 % die Gewissheit, dass die Samtpfoten wieder zu dem Besitzer finden. Denn Tierärzte und Tierschutzvereine sind mit Chiplesegeräten ausgestattet und können so über Suchregister „Tasso“ oder den eigenen Unterlagen schnell den Halter ausfindig machen. Eine Investition die sich für Halter und Tier lohnt.
 
Februar 2012
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